Sherlock Holmes (49) – Das Grauen von Old Hall

Das Patenkind von Mrs. Hudson bittet Holmes um Hilfe. In ihrem heimatlichen Anwesen Old Hall ist es nämlich zu zwei unerklärlichen Todesfällen gekommen. Sind etwa übernatürliche Mächte am Werk? Holmes, Watson und Inspektor Lestrade machen sich daran, dem Grauen von Old Hall Einhalt zu gebieten.

Erneut wird eine Vorlage von Herman Cyril McNeile „verholmest“, und das wieder einmal erstaunlich kurzweilig. Ich mag es ja immer sehr, wenn sich Sherlock und Watson aus der vertrauten Baker Street entfernen und über Land reisen.
80 Minuten Spielzeit haben die Ermittler zur Lösung des unheimlichen Rätsels. Das gibt dem Hörspiel durchaus Zeit für eine gewisse Schwatzhaftigkeit, was aber hier nicht negativ gemeint sein soll.

Gerade das Zusammenspiel von Tennstedt, Bierstedt und Reichert (Lestrade) funktioniert hier nämlich perfekt, und diesmal müssen die Drei einmal bis zum Ende wirklich an einem Strang ziehen, um das Rätsel des vermeintlichen Geisterspuks zu lösen.

Zudem bietet das Hörspiel auch die Gelegenheit, den sonst oft begriffsstutzigen Doktor einmal kurz auf eigene Faust ermitteln und detektivische Überlegungen anstellen zu lassen.

Zwar ist die Enthüllung des Täters für den geübten Krimifreund nicht wirklich überraschend, um so erstaunlicher ist dafür aber die perfide Mordmaschinerie, auf die Holmes und seine Kollegen im letzten Akt der Geschichte stoßen.

Fein gespielt und inszeniert, versetzt mit dezentem Grusel und einigen interessanten Ideen (Der Doktor ermittelt!), die man in zukünftigen Geschichten gern vertiefen darf.

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