
Ein gelber Koffer gefüllt mit blutigen Frauenkleidern führt Holmes und Watson auf ein herrschaftliches Anwesen nach Schottland. Die Dame des Hauses fühlt sich von ihrem Mann bedroht und fürchtet um ihr Leben. Und der Meisterdetektiv entdeckt tatsächlich Unglaubliches in den Gemäuern des unheimlichen Schlosses.
Spätestens seit der saftigen Metzgermoritat „Der Frauenmörder von Boston“ wissen Fans der Serie, dass sie mit durchaus makaberen Überraschungen rechnen müssen, sobald der Name Amy Onn als Co-Autorin auftaucht.
Auf dem Schloss herrscht eine Stimmung wie bei Edgar Allan Poes Familie Usher, schön atmosphärisch düster eingefangen durch die Macher um Marc Gruppe.
Christoph Jablonka gibt einen undurchsichtigen Schlossherrn, Marie Bierstedt die Damsel in Distress, die sich aber durchaus auch zu wehren versteht.
Amy Onn orientiert sich derweil an Autoren wie Robert Bloch und Thomas Harris. Und Holmes wird so zum viktorianischen Profiler der versucht, die Psyche eines Serienmörders zu durchleuchten.
So werden in dieser Geschichte erneut klassische Holmes-Motive erfrischend und mutig mit Tropen moderner Thrillerliteratur gemischt. Und Amy Onn bringt auf alle Fälle frischen Wind in das endlose, ewig expandierende Holmes-Universum.
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