Sherlock Holmes (48) – Der Gezeitenstrom

Der mürrische Mr. Yarrow wird tot am Ufer eines Flusses aufgefunden. Anfangs deutet alles auf einen tragischen Unfall hin, dann stellt sich aber heraus, dass der allseits unbeliebte Angler gewaltsam zu Tode gekommen ist.
Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, aber Holmes ist nicht von der Schuld des jungen Mannes überzeugt.

Bekannte Ausgangslage, dennoch aber wieder ein unterhaltsames Hörspiel, für das die Macher einmal mehr den Meisterdetektiv in eine Geschichte von H. Cyril McNeile „gebeamt“ haben.

Das beteiligte Ensemble macht sich mit viel Spielfreude an die Aufklärung des Verbrechens. In Gastrollen sind beliebte Sprecher wie Helmut Zierl und Patrick Bach zu hören. Und zu Kultsprecher Bernd Kreibich gesellt sich eine weitere Hörspielikone aus seligen EUROPA-Zeiten. Herbert Tennigkeit, der wie Kreibich aus zahlreichen Karl-May-Hörspielen des Hamburger Traditionslabels bekannt ist, hat den Weg ins Titania-Studio gefunden und spielt den hartnäckigen Ermittler Sergeant Grayson.

Der geneigte Holmesliebhaber wird sich natürlich denken können, dass Sherlock einmal mehr auf der richtigen Fährte ist, dennoch hat man sich zum Ende hin noch eine weitere Überraschung ausgedacht, und zudem ist der Weg zur Ermittlung des eigentlichen Täters für Holmesverhältnisse auch recht originell.

So bietet „Der Gezeitenstrom“ eine Stunde kurzweilige Unterhaltung mit gut aufgelegten Schauspielern, denen man gerne noch viel länger zugehört hätte.

Und weil es viel zu selten geschieht, ein ganz dickes Lob an das wunderschöne und ausdrucksstarke Coverdesign von Künstler Ertugrul Edirne.

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