Sherlock Holmes (26) – Die Gloria Scott

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An einem regnerischen Abend erzählt Holmes seinem Kompagnon Watson und seiner Haushälterin von seinem allerersten Fall. Dieser hatte ihn einst auf den Landsitz eines Studienfreundes geführt, wo der junge Meisterdetektiv dem finsteren Geheimnis der Familie Trevor auf die Spur kam.

Ziemlich gemütlich geht es bei Sherlocks ersten Versuchen als Detektiv zu.
Im ersten Teil erfahren wir ein wenig über die Freundschaft zwischen den beiden Eigenbrötlern Sherlock und Victor Trevor.
Ein feiner Zug der Macher ist die Besetzung des jungen Holmes mit Julian Tennstedt, dem Sohn des „alten“ Holmes Jochim Tennstedt, der zweifellos viel Talent von seinem synchron- und hörspielerprobten Vater geerbt hat.

In weiteren Rollen spielen Titania-Stammsprecher wie Jochen Schröder und Dirk Petrick (Pinocchio). Außerdem darf der vielseitig begabte Bernd Rumpf (Synchronstimme von Liam Neeson) diesmal beweisen, dass er auch ein versoffenes Ekelpaket überzeugend spielen kann.

Neben ein paar amüsanten Szenen, in denen der Juniordetektiv sein jeweiliges Gegenüber mittels seiner Methode der Deduktion verblüffen darf, bleibt eigentlich nur am Ende ein wenig Rätselknackerei, eher eine Fingerübung für den zukünftigen genialen Ermittler.

Schließlich bringt ein Brief Licht ins Dunkel der Vergangenheit der Familie Trevor, und wir dürfen uns zusammen mit dem jungen Mister Trevor (Jannik Endemann) an Bord der „Gloria Scott“ begeben.

Insgesamt ist Die Gloria Scott wieder ein sehr gelungenes Hörspiel geworden, mit großartigen Schauspielern, toller Atmosphäre und feiner, vorwiegend klassischer Musikuntermalung.

Weitere Infos gibt es hier!

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