Gruselkabinett (142) – Das Zeichen der Bestie

Eine feuchtfröhliche Silvesternacht im Indien der Kolonialzeit hat für den jungen Fleete ein böses Nachspiel. Er schändet einen alten Göttertempel und wird daraufhin von einem Priester verflucht und von einem Aussätzigen berührt.
Kurze Zeit darauf ist er totkrank und hat wilde Wahnvorstellungen. Können seine Freunde Rudyard Kipling und Strickland ihm noch helfen?

Wer sich mit den alten Göttern anlegt, kriegt immer Ärger. Und auch wenn der indische Gott Hanuman eher friedliebend ist, reizen darf man ihn nicht. Rudyard Kipling („Das Dschungelbuch“) erzählt diese (allerdings frei erfundene) Geschichte in Ich-Form, eine gute Leistung von Thomas Balou Martin.
Claus Thull-Emden ist ein herrlich widerlicher Fleete. Rolf Berg als Strickland und Sascha von Zambelly als etwas dümmlicher Arzt überzeugen.
In Minirollen hört man große alte Herren wie Peter Weis und Horst Naumann. 

Die Geschichte wird in knackigen 43 Minuten serviert, mehr gibt sie nicht her, aber in dieser Kürze liegt denn auch die Würze. Musikalisch top, prächtiger Sound.
Etwas zum Gruseln nach dem Bollywood-Abend. 

Eine Hörprobe gibt es hier!

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