Sherlock Holmes (51) – Was das Feuer übrigliess

Der junge Student Terence nimmt ein seltsames Jobangebot an. Plötzlich verhält sich sein Arbeitgeber aber äußerst merkwürdig und bezichtigt den jungen Mann des Diebstahls. Holmes ermittelt, denn auch Terence ist plötzlich spurlos verschwunden.

Wer den Doyle-Kanon kennt, wird einige bekannte Storymuster in dieser Verholmesung einer Geschichte von Herman Cyril McNeile erkennen. Da ist zum einen die stupide, aber gut bezahlte Tätigkeit („Der Bund der Rotschöpfe“) und zum anderen die Vorspiegelung einer anderen Identität („Das Haus bei den Blutbuchen“).

Die vorliegende Geschichte geht aber glücklicherweise noch ein paar Schritte weiter und wird so nicht zur simplen Kopie eines „echten“ Holmes-Abenteuers.

Denn der Plan, den Mr. Follitt, der Arbeitgeber von Terence ausheckt, gibt der Geschichte doch noch einen ganz eigenen Spin und fordert die volle Kombinationsgabe des Meisterdetektivs.

Neben Detlef Bierstedt und Joachim Tennstedt, denen am Anfang wieder Gelegenheit für ein paar amüsante Sticheleien gegeben wird, vertraut man auf weitere bekannte Stimmen aus dem Titania-Ensemble, etwa Tom Raczko, Bert Stevens und Hans Bayer.

So entsteht wieder einmal ein feines Krimihörspiel, das gekonnt bekannte Versatzstücke des Holmesuniversums mit neuen Elementen verknüpft und für eine Stunde gemütliches und spannendes Hörvergnügen sorgt.

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