
Als Anfang des 20. Jahrhunderts in dem Örtchen Dunwich der kleine Wilbur geboren wird, ahnen die Dorfbewohner noch. nicht, welches Unheil über Dunwich aufzuziehen droht. Wilbur wächst ungewöhnlich schnell und sein Großvater steht seit langer Zeit im Verdacht, sich mit dunklen Mächten abzugeben. Was treibt Familie Whateley wirklich auf ihrem Anwesen? Und welches Grauen lauert auf dem Dachboden des Wohnhauses.
Kurz vor der Folge 200 überrascht Titania Medien mit einer fulminant besetzten und mit 89 Minuten sehr ausführlichen Adaption einer Geschichte von Howard Phillips Lovecraft.
Und von Minute Eins an teilt der Hörer das Ungabehagen der Bewohner von Dunwich, denn das Treiben der Familie Whateley wird wahrlich schauderhaft akustisch und schauspielerisch bebildert.
Axel Lutter gibt eindrucksvoll das dämonische Familienoberhaupt der Whateleys, Julian Tennstedt spielt mit einer ordentlichen Portion Irrsinn in der Stimme den unheimlichen Wilbur.
Zudem setzt Regisseur Marc Gruppe diesmal auf drei Erzähler, die im Rückblick auf das Geschehen in Dunwich blicken. Und spätestens wenn sich Wilbur während eines nächtlichen Raubzugs als monströses Wesen zu erkennen gibt, wird auch uns Hörern klar, dass etwas wirklich Grauenhaftes auf dem Dachboden der Familie Whateley lauern muss.
Ein weiterer Höhepunkt innerhalb des Gruselkabinetts, gespickt mit vielen Verweisen auf den Cthulhu-Mythos Lovecrafts.
Und das wahnwitzige Finale wird sicher noch lange in den Hörerohren nachhallen.
Noch dazu wird dieses Meisterwerk von einem der schönsten Cover der gesamten Reihe geschmückt.
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