Phantastische Geschichten – Joris Geschichte – Teil 3

Der Abschluss rund um die postapokalyptischen Ereignisse in der Nähe von Paris macht aus zwei einst verfeindeten Söldnergruppen Verbündete. Außerdem gibt es erstaunliche Neuigkeiten zu den Infizierten („Zombies“). Demnach sind nicht alle von ihnen tollwütige und menschenfressende Monster.
Und was ist das für ein gigantisches Bauwerk, das am Pariser Flughafen errichtet wird?

Natürlich: Das alles ist wie gewohnt meisterhaft produziert. Gleich zu Beginn gibt es eine der von mir so geliebten Stealth-Szenen, in der sich Serge und seine Männer einem Objekt nähern und dabei über Funk in Kontakt stehen.

Das ist unheimlich spannend und derart furios geschnitten, dass das Hören mit hochwertigen Kopfhörern (Sennheiser Momentum 4) nur so eine Freude ist.

Aber wie war das noch mal mit Jori und ihrer Geschichte? Zwar treffen wir die Titelheldin tatsächlich wieder, wirklich viel erzählen tut sie aber leider nicht. Das finde ich schade.

Stattdessen widmet man viel Spielzeit dem Planen und Durchführen der Erstürmung jenes merkwürdigen Bauwerks. Die Auflösung bietet am Ende ein bisschen „Krieg der Welten“ und einen Spritzer Lovecraft.

Wer allerdings auf ein rundes Ende der Geschichte um Jori gehofft hat, der könnte nach Ablauf der 90 Minuten Spielzeit etwas ratlos zurückbleiben.

Wer im Besitz der CD-Edition ist, wird im Anschluss mit einem kurzen, aber fiesen Leckerbissen belohnt.

Eine junge Computerspezialistin gerät in ihrem KI-gesteuerten Zuhause in einen echten Alptraum, denn ihr elektronischer Helfer verliert den virtuellen Verstand.

Das laut Angaben der Macher mit einem KI-Tool entstandene Hörspiel ist ein gemein und fein gespieltes Kammerspiel zwischen Mensch und Maschine, das mit all jenen Ängste spielt, die durch den Vormarsch der Künstlichen Intelligenz in der wirklichen Welt immer mehr befeuert werden.

Ein kleines, kurzes Meisterstück. Und viel mehr als nur eine Dreingabe.

Bestellen könnt ihr gerne direkt beim Label!

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