
Arnauds Plan zur Rettung der Menschheit scheint gut zu funktionieren. Doch kann man dem Obervampir wirklich trauen? Malicia sinnt derweil auf Rache. Und nicht nur sie steht Arnauds Plänen feindlich gegenüber.
Den Abschluss der Vampir-Sage veröffentlichen die Macher in einer 3-CD-Box mit drei Stunden Spielzeit.
Wie am Ende der vorherigen Folge angekündigt, beginnt das letzte Kapitel mit einer Geiselnahme in einem Hochhaus, deren „Auflösung“ von Regissuer Oliver Döring meisterhaft inszeniert und akustisch in einen Wechsel aus ruhigen Erzählpassagen und dramatischen Actionsequenzen gekleidet wird.
Manchmal mag es schwer fallen, im großen Kreis der beteiligten Akteuere den Überblick zu behalten, aber die Geschichte wartet auch mit interessanten Neuzugängen auf, etwa den von Hans-Georg Panczak fein doppelbödig gespielten Ermittler Peacock.
Von Malicia hätte ich mir persönlich nach dem Schock der letzten Episode etwas mehr erwartet, stattdessen lässt man der Figur vor allem Raum für reichlich Melodrama.
Akustisch und handwerklich gibt es noch einen weiteren Höhepunkt. Da wird furios zwischen verschiedenen Verhörszenarein hin und her geswitcht. Das klingt bombastisch und ist stellenweise wirklich komisch.
Lustig wird es auch wieder mit Susanna Bonasewicz als Vampirin Akaya und der Kreativität ihres leibeigenen Ghouls.
Insgesamt bleibt man über die gesamte die Spielzeit gespannt bei der Sache. Und das Ende überrascht schließlich mit einer für den Regisseur nicht untypischen, für den Hörer aber durchaus befriedigenden Auflösung.
Oliver Döring bleibt somit weiter einer der kreativsten und technisch versiertesten Hörspielmacher.
Wir dürfen sehr auf sein nächstes Serienprojekt gespannt sein.
Hier könnt ihr die Hörspiele bestellen!













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