
In London treibt eine gefährliche Verbrecherbande ihr Unwesen: Der „Rote Kreis“. Er erpresst die Reichen der Stadt, wer nicht zahlt, wir ermordet. Viele der Mitglieder sind nur kleine Handlanger, die dann irgendwann zu Mördern werden. Aber wenn sie zu viel wissen, werden auch sie umgebracht. Chief Inspector Bliss bekommt Verstärkung durch Inspector Yale, aber der ist trotz aller Vorschußlorbeeren nicht gerade mit Glück gesegnet. Dann heuert der „Rote Kreis“ die Diebin Thalia Drummond an, sie soll Inspector Bliss töten.
Der „Rote Kreis“ ist einer der besten Edgar Wallace Romane, und auch das Hörspiel bietet jede Menge spannende Handlung. Zwei Morde, ein brutaler Raub und eine sehr zwielichtige junge Frau.
Dazu ein genialer Verbrecher, der ein gewaltiges Netz leitet. Am Schluß gibt es gleich zwei überraschende Pointen, die es in sich haben. Thomas Balou Martin verbreitet als ERzähler düstere Spannung, Gordon Piedesack ist ein überzeugender Chief Inspector. Vincent Fallon spricht einen guten Inspector Yale, dem man abnimmt, dass er an seinem Pech schier verzweifelt. Christiane Marx als Thalia ist sehr gut in der Zwielichtigkeit ihrer Rolle. Tobias Brecklinghaus als schmieriger Kleinkrimineller Sibly ist ebenfalls gut, und natürlich Linus Kraus als „Eddi Arent“-Reporter, der ganz unfreiwillig auf die richtige Spur stößt. Auch Clemens Gerhard als Inspector Chandler hat hier mal mehr zu tun, und dumm, wie er ist, findet auch er letztlich die Lösung. Ein gelungenes Hörspiel.
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