Wir Kinder aus Bullerbü

astrid lindgren wir kinder aus bullerbueDrei Höfe gibt es in Bullerbü. Für Lisa, Lasse, Bosse, Inga, Britta und Ole ist es das Paradies. Immer wieder fallen ihnen neue Streiche und Spiele ein, sie erzählen sich Spukgeschichten, sprechen in fantastischen Sprachen und bauen versteckte Höhlen in der Scheune. Eines Nachts beschließen die Kinder sogar, von zu Hause wegzulaufen, der Plan verläuft allerdings anders als gedacht.

Nach Pippi Langstrumpf hat sich Hörspielregisseur Frank Gustavus (Jack The Ripper – Die Geschichte eines Mörders) nun ein weiteres Werk von Astrid Lindgren für eine Neuinszenierung vorgenommen.

Die Geschichte richtet sich an Kinder ab 3 Jahren, und interessierte Eltern können wirklich beruhigt sein, denn in Bullerbü ist die Welt tatsächlich noch in Ordnung. Auch die erwähnten Spukgeschichten lösen sich bald in großen Spaß auf, und Grund zum Lachen gibt es immer wieder während des 50 Minuten langen Hörspiels.

Besonders spielfreudig zeigen sich die beteiligte Kindersprecher, allesamt zwischen 10 und 15 Jahren alt und stets voll bei der Sache. Sollten die Dialoge „ge-ixt“ sein, so hört man das beim besten Willen nicht heraus, denn die Gespräche der Sechs klingen immer natürlich und der jeweiligen Situation angemessen.

Die Musik von Frank Oberpichler und Dieter Faber, zusammen mit einer authentischen Geräuschkulisse lassen Bullerbü zu einem idyllischen akustischen Genuss werden. Und der „Bullerbü-Titelsong“ wird die Kleinen zum Mitsingen animieren und den Großen bald als hartnäckiger Ohrwurm nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Sicher, für die Eltern mag das Ganze stellenweise ein bisschen zu viel der Harmonie und Idylle sein, kleine Hörer dürften aber durchweg ihren Spaß an den Abenteuern der sechs Freunde haben.

Und zum Schluss soll auch mal die Zielgruppe in Gestalt unserer fünfjährigen Tochter zu Wort kommen, damit sich der geneigte Rezensionsleser ungefähr vorstellen kann, was bei uns seit ein paar Tagen los ist. :-)

[audio:http://www.hoerspielsachen.de/wp-content/uploads/Annika.mp3]

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