Teufelskicker (34) – Freundschaft in Gefahr!

Rebekka hat doch tatsächlich mit Obermacho Mark vom VfB angebandelt! Ihre Mitspieler von Blau-Gelb sind entsetzt. Doch dann taucht im Internet ein Foto auf, das Mark mit einem anderen Mädchen im Arm zeigt. Rebekka macht mit Mark Schluss, doch damit beginnt die große Lästerei im Netz erst richtig. Mark zieht über Rebekka her, und irgend jemand scheint in Rebekkas Namen auch böse Gerüchte über Mark zu verbreiten. Und noch dazu steht das große Pokalspiel gegen den VfB vor der Tür …

Wieder mal betrete ich Neuland. Das ist mein erstes Teufelskicker-Hörspiel. Bisher wusste ich nur, dass meine kleinen Neffen sehr viel von der Serie halten.

Um mal bei den für mich negetiven Punkten anzufangen: Die jungen Hauptsprecher agieren allesamt eine Spur zu aufgekratzt, vor allem Laura Ketzer in der Rolle der Rebekka wird bisweilen fast hysterisch. Das geht mit zunhemnder Spielzeit ziemlich auf die Nerven. Die Idee, den Sportreporter Ulli Potofski die Fußballspiele kommentieren zu lassen, finde ich an sich ganz gut, dass der Kommentar zum großen Pokalspiel allerdings geschlagene 13 (!) Minuten dauern muss, das ist dann doch zu viel des Guten.

Dagegen hat mir die Musik im Hörspiel sehr gut gefallen, auch die Beschäftigung mit dem Thema Lästereien im Internet ist an sich lobenswert. Allerdings könnten durch solche Geschichten kleine Hörer auch erst auf Ideen gebracht werden, was für fiese Sachen man im Internet veranstalten kann. Und wenn Rebekka ganz am Ende dann übertrieben weit mit der Moralkeule ausholt, dürften die jungen Fans über die Moral von der Geschicht wohl eher schmunzeln, als daraus etwas fürs Leben zu lernen.

Aber ich seh schon, ich bin alt, ich werde spießig.

Insgesamt geht diese Kombi aus Krimi- und Sportgeschichte durchaus in Ordnung. Meine Neffen und mit ihnen alle achtjährigen Fußballfans werdens lieben. Und das ist das Wichtigste.

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