Star Wars – Erben des Imperiums (04) – Die Schlacht um Sluis Van

star wars die schlacht um sluis vanWährend Admiral Thrawn letzte Vorbereitungen für einen Großangriff auf die Raumwerften von Sluis Van trifft, müssen sich Luke, Han und Lando auf dem Planeten Myrkr gegen ganze Horden imperialer Sturmtruppen zur Wehr setzen. Zwischen Mara Jade und dem von ihr innig gehassten Skywalker entsteht dabei eine ungewöhnliche Beziehung, auch nachdem Mara Luke endlich über die Hintergründe ihres Hasses auf ihn aufgeklärt hat. Am Ende scheint Thrawns Plan dann tatsächlich aufzugehen, denn die Kämpfer der Neuen Republik sehen sich einem schier unbesiegbaren Heer imperialer Kampfschiffe gegenüber.

Das letzte Hörspiel des ersten Teils der Thrawn-Trilogie kommt schneller in Fahrt als die vorhergehenden Folgen. Soundtechnisch schöpfen Regisseur Oliver Döring und seine Mitstreiter nochmal aus dem Vollen, auch die Action kommt diesmal wahrlich nicht zu kurz. Gerade die abschließende Entscheidungsschlacht um Sluis Van ist besonders beeindruckend, denn was Schnitt und Sounddesign sowie die Abmischung der Dialoge angeht, kann man sie als nahezu perfekte Hörspielunterhaltung bezeichnen.

Die Leistung der Sprecher ist dagegen von unterschiedlicher Qualität. Während etwa Hans-Georg Panczak als Luke oder Susanne Bonasewicz als Leia ihr Bestes geben, um ihre Figuren überzeugend darzustellen, wirken alte Haudegen wie Wolfgang Pampel (Han) oder Frank Glaubrecht (Lando) des öfteren fast lustlos in der Interpretation ihrer angestammten Rollen. Für die Zukunft sollte die Regie darauf etwas mehr Sorgfalt verwenden.

Insgesamt kann man den ersten Vierteiler der Hörspielumsetzung der Thrawn-Trilogie aber Fans gut gemachter Science-Fiction-Hörspiele durchaus ans Herz legen, zumal dieses Genre zurzeit im Hörspielbereich ja bis auf Mark Brandis nichts wirklich nennenswertes zu bieten hat.

Für die „Verhörspielung“ des zweiten Teils der Trilogie hoffe ich lediglich auf etwas weniger Anlaufzeit, dafür etwas mehr Action und ein paar originellere Ideen. Und natürlich auf konstant überzeugende Sprecherleistungen.

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