Star Wars – Erben des Imperiums (03) – Der Zorn der Mara Jade

star wars der zorn der mara jadeLuke Skywalker ist einem Angriff des Imperiums entkommen. Zuflucht sucht und findet er auf dem Stützpunkt des Schmugglers Talon Karrde, der seinerseits ein Interesse hat, den Jedi-Ritter an den finsteren Großadmiral Thrawn auszuliefern. Und während Leia Unterschlupf auf dem Heimatplaneten der Wookies gefunden hat, machen sich auch Han Solo und Lando Calrissian auf den Weg zu Talon Karrde, um ihn davon zu überzeugen, seine Verbindungen zugunsten der Neuen Republik einzusetzen.

Teil 3 des ersten Vierteilers bietet nicht wirklich Aufsehenerregendes, auch der titelgebende „Zorn der Mara Jade“ muss weiterhin als ungeklärtes Faktum hingenommen werden. Sicher, technisch und was die Sprecher angeht, ist man verdammt nah an der Perfektion. Ich hätte mir gern noch ein paar mehr Eindrücke vom Heimatplaneten Chewbaccas gewünscht. Auch die „Altherren-Riege“ aus Frank Glaubrecht (Lando Calrissian), Wolfgang Pampel (Han Solo) und Hans-Georg Panczak (Luke Skywalker) geht weiterhin gut als mittelalte Weltraum-Buddys ins Ohr.

Einzig Thomas Nero Wolff will nicht so recht als Bösewicht überzeugen. Er klingt einfach nicht böse genug. Vielleicht bin ich aber auch der Einzige, der bei seiner Stimme immer an den Hausmeister aus Scrubs denken muss.

Weiterhin lebt und zehrt die Hörspieladaption stark vom Nostalgie-Faktor, man freut sich immer noch, dass es endlich weitergeht. Dennoch wirkt das leicht angestaubte Star-Wars-Universum in Zeiten von Filmen wie The Matrix oder dem erfolgreich relaunchten Star-Trek-Franchise oder epischen TV-Serien wie Battlestar Galactica auf mich nicht mehr wirklich zeitgemäß. Will sagen: Streitereien unter Schmugglern und kleine Viecher, die irgendwie „die Macht eindämmen“, können mich auf die Dauer nicht wirklich rocken.

Trotzdem bin ich gespannt auf den Abschluss der ersten Hörspiel-Tetralogie, hoffe ich doch dann endlich zu erfahren, welchen Stress die sexy klingende Mara Jade (gesprochen von Marion von Stengel) mit dem Luke Skywalker hat.

Als denn:

Die Macht möge (darf und wird!) noch lange mit uns sein, wo wir doch nach dem Kauf der Star-Wars-Rechte durch den Disney-Konzern in nicht all zu ferner Zukunft mit Dutzenden neuer Film-Trilogien rechnen dürfen, was hoffentlich auch Oliver Döring und seinem Team bei der Realisierung weiterer Hörspielprojekte zugute kommen wird.

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