Sherlock Holmes (25) – Der Angestellte des Börsenmaklers

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Hall Pycroft erhält ein verlockendes Jobangebot. Er soll für eine relativ einfache Tätigkeit ein fürstliches Honorar kassieren. Doch schon nach seinem ersten Arbeitstag ahnt der junge Mann, dass etwas mit seinem Arbeitsplatz und seinem Vorgesetzten nicht stimmen kann. Er bittet Holmes und Watson um Hilfe.

Die Grundidee von viel Geld für wenig Arbeit erinnert an den Fall Der Bund der Rotschöpfe, erlebt in dieser Geschichte allerdings eine interessante Variation.
Wie so oft erfahren Holmes und der Hörer während einer Fahrt zum Ort des Geschehens die Hintergründe, die in Rückblenden erzählt werden.

Und wie so oft lebt das Hörspiel von den tollen schauspielerischen Leistungen der beteiligten Sprecher. Neben Florain Jahr als Hall Pycroft ist es einmal mehr der großartige Matthias Lühn, der voll in seiner Rolle / seinen Rollen überzeugt.
Zu verraten dass hier ein doppeltes Spiel gespielt wird, werden mir sicher nur die Erbsenzähler unter den Hörern als Spoiler ankreiden, denn dieser Umstand wird ziemlich bald ersichtlich.

Wie bereits erwähnt ist es aber die Auflösung, die der ganzen Angelegenheit noch einmal einen raffinierten Spin verleiht.
So ist Der Angestellte des Börsenmaklers sicher nicht der stärkste Fall des legendären Meisterdetektivs, sondern eher ein gut geschüttelter Mix bekannter Versatzstücke.

Da man das allerdings auch über einen Großteil der Kriminalliteratur seit Edgar Allan Poe sagen kann, und da die Macher von Titania Medien wie immer ein feines, angenehm kurzes Hörspiel daraus gemacht haben, sollte sich der geneigte Krimifan doch wieder gut unterhalten fühlen.

Eine Hörprobe gibt es hier!

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