Sherlock Holmes (23) – Silberblesse

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Das berühmteste Rennpferd des Landes verschwindet spurlos. Außerdem wird der Trainer des Tiers tot im Moor gefunden. Eine harte Nuss für den Meisterdetektiv. Wo steckt Silberblesse?

Auf der Zugfahrt, die Holmes und Watson zum Ort des Verbrechens führt, erfahren wir in Rückblenden vom Verschwinden des Rennpferds und lernen die beteiligten Figuren kennen.
Den ermittelnden Kriminalbeamten vor Ort fehlt es leider an der nötigen Fantasie. Ebenso wie der geneigte Hörer tappen sie für lange Zeit im Dunkeln.

Das macht auch einen Großteil der Spannung dieser Detektivgeschichte aus. Es gibt zwar von Beginn an einen Tatverdächtigen, mit dem sich Holmes allerdings nicht zufrieden geben will.
Stattdessen präsentiert er gegen Ende des 66 Minuten langen Hörspiels eine wirklich überraschende, beinahe fantastische Lösung, die Silberblesse zu einer der originellsten Detektivgeschichten aus der Feder von Arthur Conan Doyle macht. Vor allem die Aufklärung des Mordes wird manchem Krimifan ein erstauntes Schmunzeln entlocken.

Viele bekannte und talentierte Schauspieler tragen zum Gelingen des Hörspiels bei.
Regisseur Marc Gruppe hat sich eine kleine Gastrolle spendiert. Und mit Matthias Lühn hat es einer meiner liebsten Hörbuchsprecher ins Titania-Ensemble geschafft.

Eckart Dux, Jürgen Thormann, Louis Friedemann Thiele und natürlich die bestens aufeinander eingespielten Hauptdarsteller Joachim Tennstedt und Detlef Bierstedt lassen die Suche nach Silberblesse zu einem spannenden, abwechslungsreichen und auch immer wieder amüsanten Hörerlebnis werden.

Natürlich ist die Geräuschkulisse, wie von Titania Medien nicht anders zu erwarten, stets lebendig und authentisch, sei es nun im Moor, während der Zugfahrt oder beim gut besuchten Pferderennen.

Da wiederholt man sich gern:
Wer den echten Sherlock Holmes erleben und „erhören“ will, der liegt bei den sorgfältig und professionell produzierten Hörspieladaptionen von Marc Gruppe und Stephan Bosenius goldrichtig.

Eine Hörprobe gibt es hier!

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