Offenbarung 23 (55) – Heiliger Gral 2.0

Offenbarung 23 heiliger Gral 2.0Die definitive Offenbarung steht unmittelbar bevor. Doch zunächst müssen Georg und Nolo sich auf einen irren Trip begeben, um nichts geringeres als den heiligen Gral zu finden, den Tron seinerzeit irgendwo versteckt hat. Und so beginnt ihre verrückte Reise durch die Zeit, die am Ende nicht nur Georg ziemlich kopflos dastehen lässt.

Die Geschichte läuft nach ihrem pseudophilosophisch überladenen Start vielversprechend weiter, wenn auch das Maß an Ideenklau bei den Geschwistern Wachowski und bei den Machern von Akte X fast schon unverschämt genannt werden kann.

Und  natürlich weiß nur der Deibel, wie sich Nolo und Georg so problemlos durch Zeit und Raum bewegen können.

Technisch geht die Folge in Ordnung. Nolo nervt zwar ziemlich mit ihrer plötzlich auftretenden polterigen Art und ihren fäkalsprachlichen Schimpftiraden, und Alex Turrek hat auch schon mal weniger häufig abgelesen. Aber darüber kann man als oftmals leidgeprüfter Fan der Serie gern hinwegsehen.

Wenn nicht, ja wenn nicht diese erschreckende Einfallslosigkeit der Story wäre. Ja, Herr Gaspard.  Ich mein schon Sie…

Akte X ist tot, und wir wissen auch alle längst, dass nicht der Löffel sich biegt, sondern Uri Geller.

Anstatt solche ollen Kamellen aufzuwärmen, besinnen Sie sich doch bitte wieder auf die kleinen und großen Rätsel des Alltags. Wo lebt er denn nun, der Elvis? Welcher dämonische, alles vernichtende Parasit sitzt im Hirn von BILD-Lesern? Was, außer Hexen, kann sonst noch brennen? Und wo liegt es wirklich, das Schloss von Aaaaaaaaaaa?

Wir dürfen gespannt sein, denn weitere Folgen sind bereits angekündigt. Auf dass die Reihe sich wieder auf ihre alten Stärken besinne.

I want to believe.

Weitere Infos gibt es hier!

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