Lissy-Reihe (Maritim)

lissy will mit dem kopf durch die wandLissy will mit dem Kopf durch die Wand: Lissy ist ein junges Mädchen, das auf dem Bauernhof ihrer Eltern aufgewachsen ist und ihrer Erzieherin gerne mal einen „bösen“ Streich spielt. Eines Tages müssen ihre Eltern für längere Zeit verreisen und die Erzieherin wird bei einer anderen Familie unterrichten. Darum beschließen ihre Eltern, Lissy aufs Internat zu schicken. Das gefällt dem Mädchen überhaupt nicht und sie beschließt alles zu tun, um wieder nach Hause geschickt zu werden.

Lissy schafft sich neue Freunde: In der zweiten Folge bekommt es Lissy mit einem Schulrowdy zu tun, der die jüngeren Schüler piesackt. Doch der bestreitet das, und auch die betroffenen Schüler sagen nicht gegen ihn aus. Nur ihre beiden Freunde Michael und Joan glauben Lissy.

lissy schafft sich neue freundeLissy als Klassensprecherin: Lissy bekommt, während der Weihnachtsferien Besuch von der Tochter (Arabella) eines Arbeitskollegen ihres Vaters, die bald auch auf Lissys Internat gehen wird. Beide Mädchen sind grundverschieden und werden auch keine Freundinnen. Auch im Internat wirbelt Arabella etwas Staub auf. Doch das ist nicht alles! Ein Dieb macht das Internat unsicher. Lissy glaubt zu wissen wer es ist und riskiert die neue Freundschaft mit Julius.

Das erste, was einem auffällt ist die Ähnlichkeit zu den Reihen Hanni und Nanni sowie Dolly. Es sind ganz normale Internatsgeschichten von Enid Blyton, die hier vertont wurden. Im Gegensatz zu den oben genannten Reihen spielen die Lehrer gar keine Rolle und auch sonst keine Erwachsenen. Ausnahmen sind hier Lissys Mutter (Ruth Scheerbarth, in den Folgen 1-3 auch Regisseurin und Produzentin), die beiden Schulleiterinnen Lieschen Schön und Lottchen Schön (Folgen 1 und 3) und die Köchin Röllchen (Folge 3). Diese Rollen sind aber nur kurz. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Schülern.

lissy als klassensprecherinDie Rollen wurden hauptsächlich mit jungen und unbekannten Sprechern, die auch schnell wieder aus der Hörspielwelt verschwanden, besetzt. Die Sprecher liefern eine solide Leistung ab. Bis auf Claas Gnauck (Michael) und Ernst Stankowski (Erzähler) sticht keiner der Sprecher besonders hervor. Ich meine sogar, dass die Sprecher etwas zu alt klingen. Da ich aber nicht weiß, wie alt die Figuren sein sollen, finde ich das aber nicht weiter schlimm.

Ein besonderes Lob muss ich aber für die Titelmelodien aussprechen. Hier wurde nicht für alle drei Folgen eine eigene komponiert, nein, es wurde sogar für für jede Folge ein eigener Song geschrieben. Die Lieder gehen gut ins Ohr, auch wenn man sie jeweils nur kurz zu hören bekommt.

Mit den drei Lissy Hörspielen wurde eine Hörspiel-Reihe geschaffen, die guter Durchschnitt ist. Wer die Geschichten von Hanni und Nanni und Dolly mag, sollte ein Ohr riskieren, aber für mich kommt Lissy nicht an die Sullivan-Zwillinge heran.

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