Hui Buh (15) – Das verzauberte Schwert

hui buh das verzauberte schwertGraf Morticor ist zurück und bedroht Schloss Burgeck. Er hüllt das Schloss in ein undurchdringliches Dornengewächs, das auch König Julius zum Verhängnis wird. Aber durch eine List des Schlossgespensts verfängt sich auch Morticor in dem Dornenstrauch und verrät Hui Buh notgedrungen, wie er den Spuk beenden kann. So begeben sich Hui Buh und seine Freunde auf die Suche nach einem magischen Schwert in einen unbekannten Teil des Schlosses …

Das Labe Stil, dessen zuletzt in Eigenregie erschienene Hörspielserie Prof. Sigmund Freud leider schon nach acht Folgen ein Ende fand, hat nach dem Erfolg des Kinoflms Hui Buh der Hörspielserie im Jahr 2008 neues Leben eingehaucht.

Stefan Krause hat dabei das schwere Erbe Hans Clarins angetreten, der in der Originalserie das Schlossgespenst einzigartig verkörpert hatte. An weiteren bekannte Sprechern treten Christoph Maria Herbst als König Julius, Ulrike Stürzbecher (Synchrostimme von Kate Winslet) als Königin Konstanzia und Jürgen Thormann als Kastellan auf.

Leider erreichen weder Stefan Krause noch Jürgen Thormann den Wortwitz ihrer Vorgänger, denn anstelle der herrlich altmodischen und schwülstigen Ausdrucksweise, verbunden mit jeder Menge Schusseligkeit, verkommt Hui Buh in den Geschichten eher zum albernen Wortverdreher, der Kastellan eher zum netten Gespensteronkel. Die Hauptarbeit leisten die beiden Kinder Tommy und Sophie, die man ebenfalls aus der Kinovorlage übernommen hat.

Insgesamt ist das Hörspiel für meinen Geschmack etwas zu lang geraten, denn die Geschichte bietet nicht wirklich viel Abwechslung, und auch die Beschaffung des Schwerts erweist sich als ziemlich unspektakulär.

Technisch allerdings bietet das Hörspiel die von Simon Bertling und Christian Hagitte gewohnte Perfektion. Düstere Klänge sorgen für eine bisweilen für kleine Hörer vielleicht sogar zu schaurige Atmosphäre. Und auch der übrige Sprechercast weiß vollauf zu überzeugen, vor allem auch Kaspar Eichel, herrlich böse in der Rolle des Grafen Morticor.

Und dann ist da noch Andreas Fröhlich als Erzähler. Ein ebenbürtiger Nachfolger für den großen Hans Paetsch.

Meiner Meinung nach gab es schon spannendere und originellere Abenteuer des Gespensts, aber kleine Zuhörer werden mit Sicherheit wieder ihren Spaß haben.

Und das ist es, was zählt.

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