Gruselkabinett (70) – Schwarze Krallen

gruselkabinett schwarze krallenDer junge Wissenschaftler Joel Brill gerät durch ein Telefongespräch zum Anwesen des Afrika-Experten Jim Reynolds. Dort macht er nicht nur eine grausige Entdeckung sondern wird auch bald zum Verdächtigen in einem mysteriösen Mordfall.

Diese Geschichte von Robert E. Howard (1906 – 1936) bietet einen interessanten Mix aus Mystery- und Krimielementen, wie man ihn bisher selten in der Reihe Gruselkabinett von Titania Medien erlebt hat.

Joel, gesprochen von Konrad Bösherz, steht bei der Suche nach dem Mörder von Jim Reynolds der Polizist Buckley zur Seite, gespielt von Ronald Nitschke, in dem Filmfans sicher die deutsche Synchronstimme von Tommy Lee Jones wieder erkennen werden.

Doch der misstrauische Polizist bleibt nicht die einzige Gefahr für den jungen Studenten, auch die Dienerschaft des Ermordeten hat es auf ihn abgesehen. Und die drei Diener haben sich einen teuflischen Racheplan ausgedacht, der wirklich spannend inszeniert ist. Lediglich die etwas gekünstelt klingenden Akzente der Gauner sind etwas gewöhnungsbedürftig.

In weiteren Rollen sind unter anderem Hasso Zorn, Hans Jürgen Wolf und Sebastian Schulz zu hören, allesamt Profis ihres Fachs. Die musikalische Untermalung ist durchweg passend, und auch wenn das unheimliche und mörderische „Wesen“ auftritt, finden die Macher stets den richtigen Ton.

Auch das Ende, bei dem die (tragischen) Hintergründe des Mordes enthüllt werden, ist wirklich gut gelungen und lässt die Geschichte und die beteiligten Figuren noch einmal in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Insgesamt also wieder ein gelungenes Hörspiel, ein interessanter und spannender Genremix, der den bisher in der Reihe als Hörspiel erschienenen Robert-E.Howard-Geschichten (Der Grabhügel, Besessen, Tauben aus der Hölle) in nichts nachsteht.

Eine Hörprobe gibt es hier!

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