Gruselkabinett (60) – Der Grabhügel

gruselkabinett der grabhügelTexas 1936: Steve Brill wundert sich, warum sein Nachbar stets einen großen Bogen um den auf seinem Land befindlichen Grabhügel macht. Trotz aller Warnungen beschließt Brill, das Grab zu öffnen, nicht ahnend, welches Unheil er damit heraufbeschwört…

Die Vorlage zu dem Hörspiel stammt von dem amerikanischen Autoren Robert E. Howard, aus dessen Feder übrigens auch der Zyklus um Conan stammt, verfilmt Anfang der 80er Jahre als Conan der Barbar und Conan der Zerstörer mit Arnold Schwarzenegger.

Das Rad wird hier zwar nicht neu erfunden, da man allerdings lange Zeit im Unklaren bleibt, wer oder was sich denn nun unter dem Grabhügel verbirgt, steigt auch die Spannung beim Hören. Die von Titania Medien gewohnte filmreife Atmosphäre tut hierfür ihr Übriges. Besonders eindrucksvoll ist das im Inneren des Grabgewölbes zu hören, und am Ende, wenn sich Steve Brill und sein Sohn dem unheimlichen Grabbewohner stellen müssen. Da gibt es sogar ein bis zwei wirkliche Schockmomente. Eher ungewohnt für die Macher von Titania, setzt man doch sonst mehr auf atmosphärischen Grusel als auf spektakuläre Soundeffekte.

Die Sprecher sind wie immer erstklassig. Als Erzähler konnte man diesmal Tommi Alf Piper gewinnen, der aber leider nur kurze Einsätze hat. In den weiteren Rollen sind erfahrene Synchronsprecher wie Kai Taschner, bekannt als die deutsche Telefonstimme des Killers aus Scream-Filmen, sowie Reinhard Glemnitz und Patrick Schröder zu hören.

Die Spannung nimmt zwar ab dem Moment etwas ab, in dem man ahnt, mit welcher Art „Wesen“ man es hier zu tun hat, denn von da an läuft alles seinen aus zahlreichen anderen derartigen Geschichten gewohnten Gang, dennoch ist Der Grabhügel für alle Fans atmosphärischer Gruselunterhaltung sehr zu empfehlen.

Eine Hörprobe findet ihr hier!

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