Gruselkabinett (116) – Der schwarze Stein

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Caleb Thomas aus Boston reist eigens nach Rumänien, um dem Geheimnis um einen schwarzen Monolithen auf die Spur zu kommen. Ist der Stein wirklich außerirdischen Ursprungs? Und finden dort wirklich schwarzmagische Rituale mit Menschenopfern statt?

Es ist erstaunlich, dass sich die Macher direkt nach der Lovecraft-Adaption Der Ruf des Cthulhu einer Geschichte von Lovecraft-Spezi Robert E. Howard gewidmet haben. Das Ganze wirkt fast wie eine Bonusfolge, denn viele der Elemente aus Der Ruf des Cthulhu tauchen auch in Der schwarze Stein auf oder werden darin bestätigt.

Aber ist ja auch egal, so lange es nur gut gemacht ist.
Und das ist es in der Tat,denn die Stimmung wird durch Musik und Geräusche durchweg düster gehalten.

Und wenn Caleb schließlich Zeuge eines nächtlichen Rituals wird, dann mag sich manch Gruselkabinett-Hörer verwundert die Ohren reiben, ob der mehr als schauerlichen Darstellung des Menschenopfers.
Die Reise in die Karpaten und Calebs Szenen im Wirtshaus und im dunklen Wald, haben mich auch immer wieder an Bram Stokers Dracula denken lassen.

Titania-Neuzugang Sascha von Zambelly tut in der Hauptrolle alles dafür, um den Wahnsinn rund um den magischen Monolithen hör- und spürbar zu machen.

Auch die weitere Besetzung ist mit Profis wie Jürgen Thormann, Uli Krohm und Dietmar Wunder gewohnt hochklassig.

Somit ist Der schwarze Stein das perfekte Hörstück für alle Gruselfans, die noch tiefer in den Cthulhu-Mythos eintauchen wollen. Und in mir wächst weiterhin der Wunsch, dass sich Marc Gruppe und sein Team mal an die Vertonung eines blutigen Stücks „echter“ Horrorliteratur machen.

Man wird ja wohl noch träumen dürfen…

Hier gibt es eine Hörprobe!

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