Gabriel Burns (44) – Die ewige Nacht der See

Die Tessaract One macht sich auf den Weg in die Tiefe. Als Navigator dient der Taucher Cesar Suarez, der Kontakt mit dem Leviathan aufnehmen kann, allerdings nicht ohne seine Mitreisenden zu gefährden. Die Not ist groß als Suarez die Kontrolle über das Tauchboot verliert. Es droht der Absturz in Die ewige Nacht der See.

Schon der Auftakt, die Tauchsequenz inklusive Wolframtor, ist ein akustisches Fest, das unbedingt mit guten Kopfhörern genossen werden sollte.
Und auch wenn die folgende Dreiviertelstunde des Hörspiels „nur“ die Tauchfahrt der Tesseract One schildert, so bietet das Geschehen immer noch genügend Raum für jede Menge Spannung und Unterwasseratmosphäre.

Denn das Schiff wird im Lauf der Reise „lebendig“ und übernimmt die Kontrolle. Darüber hinaus lauert in der Tiefe noch eine weitere äußerst lebhafte Gefahr, die die Expedition an den Rand des Scheiterns bringt.

Die Sprecherleistungen sind gewohnt hochklassig. Sogar an Uve Teschner, der sich weiterhin bemüht so zu reden, wie er glaubt, dass ein Südamerikaner redet, wenn er deutsch redet, hat man sich mittlerweile gewöhnt.

Die Soundkulisse unter Wasser ist ebenfalls sehr eindrucksvoll. Und das nicht nur an Bord der Tesseract One, sondern ebenso während des Tauchgangs, den Suarez im Verlauf der Geschichte unternehmen muss.

Und obwohl Die ewige Nacht der See insgesamt eher den Charakter einer Füllfolge hat, denn wenn es richtig spannend wird ist sie – natürlich – zu Ende, so bleibt Gabriel Burns auch weiterhin der heißeste, weil unberechenbarste Scheiß auf dem Hörspielmarkt.

Man darf gespannt sein, was die Tiefseetaucher jenseits der Ammoniten erwartet.

Weitere Infos gibt es hier!

P. S.:

Für Neueinsteiger vielleicht interessant:
Mittlerweile sind die ersten 20 Folgen der Reihe als Remastered Edition wieder erschienen. Der Sound der Hörspiele wurde digital überarbeitet. Außerdem wurden das Coverdesign und der CD-Rücken dem der neueren Folgen (ab Nummer 36) angepasst.

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