Fünf Freunde (102) – und die goldene Maske des Pharao

fünf freunde und die goldene maske des pharaoDie Freunde begleiten Onkel Quentin nach Torquay. Dort hat es kurz vor ihrer Ankunft einen Einbruch in das örtliche Ägyptische Museum gegeben. Ganz Detektive wollen die Fünf natürlich sofort am Ort des Verbrechens ermitteln. Und das seltsame Gespräch, das sie dort belauschen, ist erst der Anfang eines neuen, gefährlichen Abenteuers.

Man weiß ja, was man kriegt bei den FF. Und auch diesmal wird man nicht enttäuscht. Die Geschehnisse spielen sich erfreulicherweise mal wieder abseits von Kirrin Cottage ab, der Cast ist in dieser Folge ziemlich groß. Neben Hörspiel-Legenden wie Heidi Schaffrath, im Booklet seltsamerweise als Reinhilt Schneider angegeben (?) und Henry König finden sich in weiteren Rollen nicht minder begabte Sprecher, wie etwa Regina Lemnitz (Dorian Hunter) oder Stephan Benson. Und auch der „neue“ Onkel Quentin, gesprochen von Gordon Piedesack, ist eine durchweg positive Überraschung. Piedesack macht aus dem einst mürrischen Stinkstiefel einen gutmütigeren, fast liebenswerten Charakter, der der Serie gut zu Gesicht steht.

Was die Story angeht, so wird „Business as usual“ geboten. Wie so oft ist es fraglich, ob der von den FF zuallererst Verdächtige tatsächlich hinter den Geschehnissen im Museum steckt. Die an und für sich amüsante Idee, zwei Figuren aus Geschichten von Agatha Christie auftauchen zu lassen, wird leider nur kurz und für die Geschichte nicht weiter bedeutsam aufgegriffen.

Immerhin werden die Täter am Ende fast in DreiFragezeichen-Manier entlarvt, ein für die Serie doch eher untypisches Finale, das kleine Hörer durchaus überraschen könnte.

Und der Zielgruppe werden auch die vier Hauptsprecher im Doktorandenalter sicherlich ziemlich egal sein, wenngleich der Rezensent den Machern doch langsam mal wieder zu einem Austausch der Hauptsprecher raten möchte.

Aber auf mich hört ja eh keiner. :-)

Eine Hörprobe gibt es hier!

Und im Übrigen bin ich der Meinung, dass Goldagengården X unterstützt werden muss.

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