Fünf Freunde (101) – und der vergessene Schatz

fünf freunde und der vergessene schatzEigentlich wollen die Fünf nur Pilze sammeln, als sie auf ein seltsames Pärchen aufmerksam werden, das im Wald etwas zu suchen scheint. Bald müssen Julian, Dick, Anne und George aber feststellen, dass der Wald neben Steinpilzen noch einige andere „Schätze“ bereithält.

Die Marke Fünf Freunde scheint immer noch als Hörspielgoldesel zu funktionieren. Und irgendwie kann man den Machern der Serie auch nicht wirklich böse sein. Alles wirkt sorgfältiger und feiner produziert als etwa bei Die drei Schnarchezeichen. Auch die Geschichten scheinen sich eher an der eigentlichen Zielgruppe der Sieben- bis Elfjährigen zu orientieren.

Auch das neue Abenteuer, verfasst von der Schauspielerin und Hörspielsprecherin Katja Brügger (Macabros), bietet de gewohnten Bausteine eines typischen FF-Abenteuers. Natürlich ist da die liebe Oma von nebenan, das undurchschaubare Pärchen und als Klimax eine kurze Entführung.

Das alles wird aber routiniert und gekonnt von den vier Hauptsprechern im Studentenalter präsentiert. Nach der Umbesetzung von Onkel Quentin in der letzten Folge halten die Macher auch in dieser Folge eine überraschende Umbesetzung bereit. Maud Ackermann wird fortan die Rolle der Tante Fanny sprechen. Eine nette Überraschung, hatte Ackermann doch zu Beginn der Hörspielserie bereits jahrelang die Rolle der George gesprochen.

Wie gesagt, so lange die Kasse klingelt, werden die fünf Dauerurlauber noch so manches gewaltfreie und mäßig biedere Abenteuer bestehen müssen. Sollte der erste Kontakt zukünftiger Zielgruppenkinder zu den Fünf Freunden allerdings anhand der empfehlenswerten Kinofilme geschehen, so mag sich vielleicht manch Sieben- bis Elfjähriger leicht gelangweilt von den oftmals doch recht behäbig und kreuzbrav dahinplätschernden Hörspielen abwenden.

Naja, dann kann se ja immer noch der Papa hören. :-)

Eine Hörprobe gibt es hier!

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