Fallen (04) – Houston

Von Gartner und Marie bekommen unverhofft Hilfe von einer mit Armbrust bewaffneten Amazone. Außerdem bringt ihnen ein Besuch in Prag neue und wichtige Information über das Wirken und Erscheinen der Engel auf Erden.
Ex-Engel Gibr steht derweil vor den Trümmern seiner neuen Existenz.

Auch wenn sich den die drei Flüchtenden immer mehr Verfolger an die Fersen heften, gestattet ihnen Autor Marco Göllner eine kleine Auszeit.

Und uns Hörern präsentiert er zur Abwechslung einen redeflüssigen Auftritt von Komiker Hennes Bender als Experte für Engelsangelegenheiten, der zusammen mit seinem Bruder Ziggy (Torsten Sträter) der „Kleinfamilie“ Zuflucht in Prag gewährt.

Zugegeben, mit Benders Humor kann ich nicht wirklich viel anfangen, und sein minutenlanger piepsiger Sprechdurchfall zerrt bedenklich an den Nerven.
Immerhin erfahren wir aber einiges über die Existenz von Engeln.

Der vom Schicksal gebeutelte Gibr, wieder brillant doppelt besetzt mit Wanja Mues und Florian Halm, startet währenddessen seine eigene Rettungs- / Rachemission, die in den kommenden Folgen hoffentlich noch für ordentlich Spannung sorgen wird.

Folglich ist die Story von Houston leider ziemlich dünn. Und käme das große Ganze nicht zumindest ein kleines Stück voran, könnte man der Nummer 4 gut und gern das Prädikat „Füllfolge“ verpassen.
Weil das Hörspiel aber wie immer sehr geil gemacht und ein echter Genuss für die Ohren ist, und weil sich am Ende die große seraphische Endschlacht bereits ankündigt, sehe ich davon ab.

Und überhaupt: Wer über FALLEN jammert, jammert auf sehr hohem Niveau.
FALLEN bleibt weiterhin die beste Hörspielserie des Jahres 2016.

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