Dorian Hunter (40) – Das Große Tier

Hunter bleibt im Dschungel verschollen, Donald Chapman weiter unter dem Bann von Michael Zamis. Marvin Cohen sorgt sich derweil um Lilian Hunter, die weiterhin in einer Heilanstalt lebt, sich aber allem Anschein nach besser fühlt und auf eine baldige Entlassung hofft.
Doch da bekommt sie unerwarteten Besuch. Jerome Hewitt, einer von Dorians dämonischen Brüdern, hat finstere Pläne mit ihr.

Hunter ohne Hunter funktioniert erstaunlich gut. Marvin Cohen hat meiner Meinung nach schon lange eine Solofolge verdient.
Zudem nutzen die Macher die Abwesenheit der Hauptfigur dazu, einige offene Storystränge aufzugreifen, etwa die Frage nach Lilians Schicksal.
Auch die „Freaks“ aus London und die Geschöpfe des Puppenmachers tauchen wieder auf. Und sogar Peter Matic als (imaginären?) Psychiater Dr. Deming konnte man wieder ins Studio holen.

Neben Marvin Cohen lässt die Folge auch anderen Figuren mehr Freiraum. So darf die resolute Bethany Bail endlich einmal die Hallen des Secret Service verlassen und dem Hunter-Team in Fleisch und Blut und nicht nur per Headset zur Seite stehen.

Und auch wenn am Ende der Folge, nach dem Auftauchen eines neuen „Superdämons“, viele Fragen offen bleiben, so erfreut diese doch durch eine stringente und nachvollziehbare Erzählweise.
Vor allem ist „Das Große Tier“ aber ein Beweis für den vielleicht größten Vorzug der Serie:

Nicht nur Marvin Cohen, nein, beinahe jede Hauptfigur bietet Stoff für eine eigene Folge oder gar einen eigenen Zyklus. „Dorian Hunter“ ist eine Endlosserie, die noch so viel zu erzählen hat.
So halte ich es abschließend für einen feinen Zug der Macher, sich ein wenig von ihrer ohnehin immer unsympathischer werdenden Hauptfigur zu entfernen, und den Hunter-Kosmos auf diese Weise zu erweitern.

Weitere Infos gibt es hier!

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