Die drei ??? (154) – Botschaft aus der Unterwelt

die drei fragezeichen Botschaft aus der unterweltGleich zu Beginn lösen die drei Fragezeichen einen Fall und bringen eine Diebin hinter Gitter. Ohne es zu ahnen haben sich die Detektive damit den Unmut eines Verbrechersyndikats zugezogen. Kurz darauf bekommen sie Post von einem mysteriösen Klienten, der sich „Moriarty“ nennt und um die Lösung eines Rätsels bittet. Genau genommen bittet er nicht er droht bei Nichterfüllung des Auftrags mit Konsequenzen. Dass es der Klient, der sich nach dem Erzfeind des berühmten Detektivs Sherlock Holmes benannt hat, bitterernst meint, müssen Justus „Mc Sherlock“ und seine beiden „Watsons“ bald schmerzhaft feststellen.

Nach dem Totalausfall der letzten Folge macht Kari Erlhoffs Geschichte wieder Hoffnung auf eine Zukunft der Reihe. Zwar gibt es auch in dieser Folge wieder ein Rätsel zu lösen, welches allerdings nicht so bekloppt ist, wie so viele Rätsel früherer Geschichten und außerdem lediglich Mittel zum Zweck und nicht Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist.

Was die Besetzung angeht, gibt es diesmal auch nichts zu bemängeln. Bekannte Sprecher wie Wolfgang Draeger als Kommissar Reynolds, Bernd Stephan und Fabian Harloff überzeugen in ihren Rollen.

Zwar hält das Verbrechersyndikat einige abgedrehte Aktionen bereit, unter anderem die Implantation von Überwachungschips in Detektivschultern. Das nimmt man allerdings gerne in Kauf, denn der Rest der Story bietet einige gut platzierte Bezüge zu früheren Geschichten (und sogar zu Die drei ??? Kids!) und zu den Fällen des berühmtesten Meisterdetektivs der Welt.

Hut ab, Kari Erlhoff hat es mit Botschaft aus der Unterwelt geschafft, die von alten Fans geschätzten und geforderten Vorzüge der „klassischen“ Geschichten mit einer guten Prise Originalität und neuen Ideen zu kombinieren. Und vielleicht gelingt es ihr ja sogar, die eigentliche Zielgruppe (Kinder!!!) auf die Abenteuer von Serlock Holmes und Doktor Watson neugierig zu machen.

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