Die drei ??? – Das Grab der Inka-Mumie

Eine Schulfreundin bittet die drei ??? um Hilfe. Aus dem Keller ihrer Familie ist eine antike und sehr wertvolle Inka-Mumie gestohlen worden. Aber was genau will der Dieb mit der Mumie? Bei ihren Recherchen stoßen die Detektive auf ein Jahrhunderte altes Rätsel, dessen Lösung sie in große Gefahr bringt.

Das außerhalb der offiziellen Zählung erschienene Hörspiel gehört zu einer Reihe, die anfangs exklusiv in einigen deutschen Planetarien aufgeführt wurde. Dafür hat man das Hörspiel mit einigen akustischen Effekten angereichert, deren Wirkung beim „normalen“ Hören allerdings größtenteils verpufft.
Da fällt zum Beispiel mal eine Dose vom Tisch, in diversen Räumlichkeiten hallt es stärker als sonst, oder während einer Szene schwirrt eine Fliege quer durch den Hörraum.
Selbst beim Hören mit qualitativ guten On-Ear-Kopfhörern waren die Effekt allerdings nicht besonders spektakulär. Mag aber sein, dass das während einer Aufführung in einem Planetarium besser wirkt.

Was nun die Story angeht, so hat der Autor Christoph Dittert (Perry Rhodan) sie mit allerlei Infos und Legenden rund um das Volk der Inka angereichert. Allerdings reicht die Substanz der Story nicht über die Länge von 90 Minuten hinweg. Spezi H.G. Francis hätte seinerzeit daraus einen schmissigen 50-Minüter machen können, und das hätte vollauf genügt.

So erlaubt sich das Hörspiel einige unnötige und überlange Passagen, unter anderem ein quälend langatmiges Finale im Indiana-Jones-Stil aber ohne echten Höhepunkt, bei dem einzig das Wiederhören mit Eckart Dux für die lange Wartezeit entschädigt.
Auch fällt einer der Figuren überraschend spät ein, dass sich ja ein entscheidender Schlüssel zur Lösung des Mumienrätsel schon seit Ewigkeiten im Besitz der Familie befindet.

Kain wirklich schlechtes, aber leider ein überlanges und weitgehend überraschungsarmes Abenteuer mit Anklängen an vergangene (und bessere) Klassiker wie „Die flüsternde Mumie“, „Das Volk der Winde“ oder „Das brennende Schwert“:

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