Detektei Sonderberg & Co. (09) – und der Fall van den Beeck

Eine aus dem Gefängnis entflohene Gaunerin, die verschwundene Beute aus einem Bankraub und ein paar alte weiße Männer, die Düsseldorf in Aufruhr versetzen. Daraus hat Dennis Ehrhardt ein neues Abenteuer für seinen Privatermittler Sonderberg gestrickt.

Lange mussten die Fans auf einen neuen Lokalkrimi warten. Und das Warten hat sich definitiv gelohnt.
Sonderberg bleibt neben seinen Ermittlungen genug Zeit für amüsante Wortgefechte mit seiner Haushälterin Minnie (Regina Lemnitz). Die Macher statten seine Streifzüge durch das Düsseldorf des späten 19. Jahrhunderts mit einer detailreichen Geräuschkulisse und viel Zeit- und Lokalkolorit aus.

Sonderbergs Neffen, dem Tagedieb und Hallodri Gregor (Andreas Fröhlich), kommt diesmal eine gewichtigere Rolle zu, denn er ist einerseits entscheidend an der Aufklärung des Falls beteiligt, sorgt mit seiner Schusseligkeit aber auch für allerhand Chaos im Lauf der Geschichte.

In weiteren Rollen spielen Hörspielprofis wie Uli Krohm, Bert Franzke, Achim Schülke und Helmut Zierl.

Zunehmend interessant wird auch die Rolle der „Räuberbaroness“ (Eva Michaelis). Ist die Dame wirklich eine Verbrecherin? Oder doch nur ein Opfer unglücklicher Umstände?

Verraten wird nichts, aber die Geschichte hält während ihrer 113 Minuten Spielzeit einige Überraschungen bereit und bleibt so durchweg spannend und abwechslungsreich.

So festigt die Serie „Sonderberg & Co.“ mit Folge 9 nur weiter ihre Sonderstellung innerhalb der Hörspielwelt. Das Herzensprojekt von Autor Dennis Ehrhardt bleibt etwas ganz eigenes, qualitativ hochwertiges, fernab von all der im Streamingzeitalter beinahe wöchentlich erscheinenden, oft mit heißer Nadel gestrickten Massenware.

Insofern ist es zwar schade, dass wir wohl wieder länger auf ein neues Abenteuer aus Düsseldorf werden warten müssen.
Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Weitere Infos gibt es hier!

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