Der schwarze Abt

der schwarze abtIn den Ruinen von Schloss Fossaway spukt der Schwarze Abt. Er bewacht einen 400 Jahre alten Schatz, der hier versteckt sein soll. Harry Lord Chelford sucht seit Jahren vergeblich nach dem Gold und vor allem nach einem angeblichen Lebenselixier, das zum Schatz gehört. Doch dann wird der schwarze Abt plötzlich quicklebendig. Es gibt zwei Tote, und Scotland Yard in Gestalt des betulichen Inspector Puddler schaltet sich ein. Er stellt sehr schnell fest, dass einiges bei den Chelfords im Argen liegt. So hat Dick Alford, Lord Harrys Halbbruder, einige Geheimnisse zu hüten. Auch der Rechtsanwalt Arthur Gine, mit dessen hübscher Schwester Lord Harry verlobt ist, hat einiges auf dem Kerbholz. Und das sind längst nicht alle Verdächtigen.

Das Label Nocturna Entertainment präsentiert nach mehr als 30 Jahren eine neue Hörspielfassung von Edgar Wallace‘ berühmtem Gruselkrimi. Ganz so blutig wie in den Edgar-Wallace-Filmen geht es hier nicht zu, auch nicht so lustig, aber dafür durchaus spannend und sehr unterhaltsam. Dazu trägt vor allem Peter Groeger als Inspektor Puddler mit seiner langweilig wirkenden Betulichkeit bei, dabei hat er aber wesentlich schneller den Durchblick als alle anderen glauben.

Groeger ist wirklich gut in dieser Rolle. Hörspielprofi Norbert Langer (Masters Of The Universe) und Stephan Schwarz liefern sich als die beiden ungleichen Brüder Harry und Dick ein durchaus hörenswertes Duell, vor allem je weiter die Geschichte sich dem Ende nähert. Auch Sascha Rotermund als heimtückischer Rechtsanwalt und Jan Reinartz als als sein übler Bürovorsteher überzeugen.Tina Eschmann hat es als Leslie schwer, die Rolle ist nicht besonders ergiebig, halt die „ewig bedrohte Unschuld“. Da hat es Maria Jany als giftige Ex-Braut Mary Wenner wesentlich leichter.

Musikalisch ist für passende Klänge gesorgt, nicht viel kommt da rüber, aber immerhin passend an den richtigen Stellen.

Ein etwas betulicher Krimi zwar, aber auf alle Fälle ein Hörtipp für Wallace-Fans.

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