Contamination Z (01) – Totenland

Es ist das Ende der Welt. Vor einigen Jahren sind die Toten ihren Gräbern entstiegen und haben die Lebenden fast komplett ausgerottet. Eine Gruppe von Menschen hat Unterschlupf in einer Siedlung im Harz gefunden. Eines Tages taucht dort ein Fremder auf und berichtet von einer Zuflucht für die Menschen auf der Insel Helgoland. Doch er bringt nicht nur Hoffnung zu den Überlebenden, sondern auch das Grauen.

Diese ursprünglich beim Label Pandoras Play unter dem Titel „Terra Mortis“ erschienene Serie erlebt nun beim Label Contendo Media ihre Auferstehung. Auch Patrick Holtheuers Label Audionarchie ist an dem Relaunch beteiligt.
Die ursprünglich erschienenen drei Folgen werden wiederveröffentlicht und die Serie wird mit den neu produzierten Folgen Nummer 4 und 5 zum Abschluss gebracht.

Leider ist „Terra Mortis“ seinerzeit komplett an mir vorbei gegangen. Um so mehr freut es mich, diese Perle nun für mich neu entdecken zu dürfen.

Im Mittelpunkt steht der junge Jan (René Dawn-Claude), der zu Beginn seinen besten Freund an die Untoten verliert und nach dem Auftauchen des Fremden gerne das Dorf in Richtung Helgoland verlassen möchte.
Wer nun an ein deutsches „Walking Dead“ denkt, liegt nicht falsch. Sicher hat sich Autor und Regisseur Dane Rahlmeyer („Der Fluch“, „Narbenhaut“) von Robert Kirkmans Endloszombieserie beeinflussen lassen.
Aber dass das nichts schlechtes sein muss, beweisen er und seine Schauspieler eindrucksvoll in dieser Auftaktfolge.
Der mir weitgehend unbekannte Cast leistet sehr gute Arbeit. Vor allem die Hauptfigur Jan taugt von Minute 1 an voll als Identifikationsfigur. Und der junge Mann muss im Verlauf der ersten 60 Minuten noch weitaus mehr durchmachen als „nur“ den Tod seines Freundes.

Ruhige und actionreiche Szenen halten sich die Waage, der abschließende Überfall der Untoten ist sehr gut inszeniert und mit einer Geräusch- und Effektkulisse untermalt, die sich vor Top-Hörspielproduktionen nicht zu verstecken braucht.

Einzig an die Erzählerin Elga Schütz muss(te) ich mich ein wenig gewöhnen. Ihre eher besonnene Erzählweise passt nicht immer zum bedrohlichen Weltuntergangsszenario.

Deshalb an dieser Stelle ein unbedingter Hörtipp an alle Zombie- und Horrorfans.
„Totenland“ ist ein gelungener Auftakt dieser Miniserie und fühlt sich an wie eine Staffel „The Walking Dead“ im Schnelldurchlauf. So kann es gern die nächsten vier Folgen lang noch weitergehen.

Hier gibt es weitere Infos!

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